Ozontherapie

Das Medizinische Ozon ist immer ein Gemisch aus reinstem Ozon und reinstem Sauerstoff. 

 Die Ozontherapie ist eine risikoarme Therapie und wird als ergänzende (komplementäre) Maßnahme zu anderen Behandlungsarten durchgeführt. Medizinisches Ozon hat eine stark ausgeprägte bakterientötende, pilztötende und vireninaktivierende Wirkung. Die durchblutungs-fördernde Eigenschaft und verbesserte Sauerstoffbereitstellung (durch die roten Blutkörperchen) nutzt man u. a. bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen und zur Revitalisierung.

 

Bei uns durchgeführte Anwendungsformen:

1. Die große Eigenblutbehandlung (extrakorporal) zur Revitalisierung, zur Behandlung von Durchblutungsstörungen sowie bei virusbedingten Erkrankungen und zur generellen Immunaktivierung. 50 – 100 ml patienteneigenes Blut werden außerhalb des Körpers (in und mit sterilem Einmalmaterial) mit einer exakt definierten Ozonmenge angereichert, das mit den roten und weißen Blutkörperchen zu 100% reagiert und deren Stoffwechsel aktiviert. Ozon ist damit nicht mehr vorhanden, es wurde zur Aktivierung des Zell-Stoffwechsels verbraucht. Sauerstoff perlt hindurch und sammelt sich oberhalb der Flüssigkeit an. Das aktivierte Eigenblut, nicht Ozon oder Sauerstoff, wird dem Patienten in Form einer normalen Tropfinfusion unmittelbar wieder zugeführt. Nicht ein einziges Ozon-Molekül, nicht ein einziges Sauerstoff-Molekül gelangt also in das Gefäßsystem.

2. Die kleine Eigenblutbehandlung wird als intramuskuläre Eigenblutinjektion zur Immunaktivierung gegeben und eingesetzt zur Revitalisierung, zur Behandlung allergischer Erkrankungen oder generell zur Verbesserung der körpereigenen Abwehr.

3. Die äußere Behandlung von Wunden mit dem ozonfesten Kunststoffstiefel, Beutel, oder einer Kunststoffglocke.

4. Die rektale Ozon-Verabreichung eignet sich zur Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen, aber auch zur Revitalisierung und bei virusbedingten Erkrankungen.

 

Anwendungsbereiche:

  • Infizierte, schlecht heilende Wunden und Verletzungen, Hautpilze
  • Durchblutungsstörungen, besonders auch bei Diabetikern
  • Allgemeine Immunschwäche und Immundysbalance wie bei chronischen Entzündungen
  • Als unterstützende Therapie bei Krebserkrankungen.
  • Chronisch entzündliche Erkrankungen wie chronischer Muskelschmerz, aktivierte Arthrose
  • Zusatztherapie bei rheumatischen Erkrankungen
  • Entzündliche Darmerkrankungen
  • Regeneration, Revitalisierung
  • Bei älteren Patienten zur Prävention und Therapie
  • Cerebrale Durchblutungsstörungen
  • Augenerkrankungen
  • Hautpilze und infizierte Hautverletzungen
  • Infizierte Wunden
  • Darmerkrankungen: Proktitis und Colitis
  • Viruserkrankungen
  • Entzündliche Lebererkrankungen
  • Entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Chronische Polyarthritis 
  • Schmerztherapie